Christus Gemeinde Büchenbronn
Egal, ob jung oder alt, bei uns findest Du einen Ort, an dem Glaube gelebt und Gemeinschaft geschätzt wird. Komm vorbei und erlebe inspirierende Gottesdienste, herzliches Miteinander und eine starke Unterstützung auf Deinem Lebensweg. Wir freuen uns auf Dich!
Täglicher Impuls Dienstag Nicht nur was, sondern wie
Jesus stellt nicht nur die Frage nach dem 'Was', sondern auch nach dem 'Wie': 'Gebt acht, wie ihr hört.' Es gibt verschiedene Arten des Hörens, und nicht alle führen zu Veränderung.
Wir können hören und denken: 'Gute Predigt, toller Redner' - das ist Unterhaltung. Wir können hören und denken: 'Das müsste jetzt jemand anders hören' - das ist Ablenkung. Wir können hören und denken: 'Stimmt, aber nicht jetzt' - das ist Aufschub. Oder wir können hören und sagen: 'Herr, das gilt mir. Was soll ich tun?' - das ist echtes Hören.
Jakobus bringt es auf den Punkt: 'Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen' (Jakobus 1,22). Es geht nicht darum, Profis im Hören zu werden und Anfänger im Tun zu bleiben. Jesus will, dass das Hören bis ins Herz dringt und von dort in unsere Hände, Füße und unseren Alltag fließt. Der richtige Inhalt braucht die richtige Haltung.
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Jesus stellt nicht nur die Frage nach dem 'Was', sondern auch nach dem 'Wie': 'Gebt acht, wie ihr hört.' Es gibt verschiedene Arten des Hörens, und nicht alle führen zu Veränderung. Wir können hören und denken: 'Gute Predigt, toller Redner' - das ist Unterhaltung. Wir können hören und denken: 'Das müsste jetzt jemand anders hören' - das ist Ablenkung. Wir können hören und denken: 'Stimmt, aber nicht jetzt' - das ist Aufschub. Oder wir können hören und sagen: 'Herr, das gilt mir. Was soll ich tun?' - das ist echtes Hören. Jakobus bringt es auf den Punkt: 'Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen' (Jakobus 1,22). Es geht nicht darum, Profis im Hören zu werden und Anfänger im Tun zu bleiben. Jesus will, dass das Hören bis ins Herz dringt und von dort in unsere Hände, Füße und unseren Alltag fließt. Der richtige Inhalt braucht die richtige Haltung.
Jesus stellt nicht nur die Frage nach dem 'Was', sondern auch nach dem 'Wie': 'Gebt acht, wie ihr hört.' Es gibt verschiedene Arten des Hörens, und nicht alle führen zu Veränderung. Wir können hören und denken: 'Gute Predigt, toller Redner' - das ist Unterhaltung. Wir können hören und denken: 'Das müsste jetzt jemand anders hören' - das ist Ablenkung. Wir können hören und denken: 'Stimmt, aber nicht jetzt' - das ist Aufschub. Oder wir können hören und sagen: 'Herr, das gilt mir. Was soll ich tun?' - das ist echtes Hören. Jakobus bringt es auf den Punkt: 'Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen' (Jakobus 1,22). Es geht nicht darum, Profis im Hören zu werden und Anfänger im Tun zu bleiben. Jesus will, dass das Hören bis ins Herz dringt und von dort in unsere Hände, Füße und unseren Alltag fließt. Der richtige Inhalt braucht die richtige Haltung.
Bitte Gott um ein hörendes Herz, das nicht nur Informationen sammelt, sondern bereit ist, sich verändern zu lassen.
Wenn ich an die letzte Predigt denke, die mich bewegt hat - hat sich danach etwas verändert oder war das Gefühl am Sonntag das Ende?
Aufnahme vom 8. März 2026
Predigt Die Leiter in den Himmel - Predigt am 08.03.2026
Sonntag, 8. März 2026 1. Mose 28 Kernaussage Gott begegnet uns in unseren schwierigsten Momenten - in Schuld, Angst und Einsamkeit - nicht mit Vorwürfen, sondern mit seiner bedingungslosen Nähe und Zusage. Jesus Christus ist die Leiter zum Himmel, die einzige Verbindung zwischen Himmel und Erde, und durch ihn hat Gott uns die Tür zum Himmel geöffnet.
Viktor Russ, ein Pastor mit 45 Jahren Erfahrung in Südamerika und Deutschland, predigt über die biblische Geschichte von Jakobs Traum in 1. Mose 28. Er erzählt, wie Jakob auf der Flucht vor seinem Bruder Esau eine Leiter zum Himmel sieht und Gott ihm trotz seiner Schuld bedingungslos begegnet. Die zentrale Botschaft ist, dass Jesus die Leiter zum Himmel ist - die einzige Verbindung zwischen Himmel und Erde.
Der Prediger betont drei wesentliche Punkte: Gott weiß um jeden einzelnen Menschen und möchte ihm begegnen; Gott begegnet uns oft in der Stille; und wir sollen die Orte und Momente unserer Gottesbegegnung wertschätzen. Er schließt mit einem persönlichen Zeugnis seiner eigenen transformierenden Gottesbegegnung auf einem Schiff während einer 22-tägigen Reise, wo er geistliche Erneuerung und seine Berufung zum Dienst erfuhr. Weiterlesen
Die Leiter in den Himmel - Predigt am 08.03.2026
Gott begegnet uns in unseren schwierigsten Momenten - in Schuld, Angst und Einsamkeit - nicht mit Vorwürfen, sondern mit seiner bedingungslosen Nähe und Zusage. Jesus Christus ist die Leiter zum Himmel, die einzige Verbindung zwischen Himmel und Erde, und durch ihn hat Gott uns die Tür zum Himmel geöffnet.
Hauptthemen (5)
1. Jakob auf der Flucht - zwischen Schuld, Angst und Gottes Nähe
- • Jakob flieht vor seinem Bruder Esau, nachdem er ihm das Erstgeburtsrecht abgenommen und den väterlichen Segen erschlichen hat
- • Unsaubere Mittel führen unweigerlich zu schweren Folgen
- • Jakob ist voller Angst vor der Zukunft, Schuld gegenüber seinem Bruder und der Frage, ob Gott ihn verlassen hat
- • Er übernachtet auf dem Feld mit nur einem Stein als Kopfkissen - ein Bild für seine innere Härte, Unruhe und Zerrissenheit
2. Die Nacht als Ort der Gottesbegegnung
- • In der Dunkelheit, Einsamkeit und Unruhe begegnet Gott dem Jakob
- • Jakob sieht im Traum eine Leiter/Treppe, die auf der Erde steht und bis zum Himmel reicht
- • Engel Gottes steigen hinauf und hinab - ein Zeichen der Gegenwart Gottes
- • Gott begegnet Jakob gerade in der Stille und nicht am Tag während der Flucht
3. Gottes bedingungslose Zusage
- • Gott spricht nicht zuerst über Jakobs Versagen und Schuld, sondern zeigt seine Nähe
- • Gottes Zusage: 'Ich stehe dir bei. Ich behüte dich, wo du auch hingehst. Niemals lasse ich dich im Stich'
- • Gott sieht Jakobs Schuld, Angst und Einsamkeit, begegnet ihm aber ohne Vorwurf
- • Diese Zusage galt nicht nur Jakob, sondern gilt auch uns heute
4. Betel - Haus Gottes
- • Jakob nennt den Ort Betel (Haus Gottes), nicht weil dort alles perfekt war, sondern weil Gott ihm dort begegnet ist
- • Er richtet einen Stein als Gedenkstein auf: 'Hier hat Gott zu mir gesprochen. Hier hat er mich nicht fallen lassen'
- • Jakob gießt Öl über den Stein, um ihn Gott zu weihen
- • Betel liegt etwa 17 km nördlich von Jerusalem
5. Jesus - die Leiter zum Himmel
- • Jesus sagt: 'Ihr werdet den Himmel offensehen und die Engel Gottes hinauf und herabfahren über den Menschensohn'
- • Jesus selbst ist die Leiter zum Himmel - die Verbindung zwischen Himmel und Erde führt über Jesus
- • Es gibt keinen anderen Weg, der zum Himmel führt
- • Jesus sagt: 'Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben'
- • Durch Jesu Leben, Tod und Auferstehung hat Gott die Tür zum Himmel geöffnet
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Jakob verließ Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran. Als die Sonne unterging, blieb er an dem Ort, wo er gerade war, um zu übernachten. Unter seinen Kopf legte er einen der Steine, die dort herumlagen. Während er schlief, hatte er einen Traum. Er sah eine Treppe, die auf der Erde stand und bis zum Himmel reichte. Engel Gottes stiegen hinauf und herab. Oben auf der Treppe stand der Herr und sagte zu ihm: Ich bin der Herr, der Gott Abrahams und Isaks. Das Land, auf das du liegst, werde ich dir und deine Nachkommen geben. Sie werden unzählbar sein, wie der Staub auf der Erde sich in diesem Land ausbreiten und alle Gebiete bevölkern. Und durch dich und deine Nachkommen sollen die Völker der Erde am Segen teilhaben. Du wirst sehen, ich stehe dir bei. Ich behüte dich, wo du auch hingehst und bringe dich heil wieder in dieses Land zurück. Niemals lasse ich dich im Stich. Ich stehe zu meinem Versprechen, dass ich dir gegeben habe. Jakob erwachte. Erschrocken blickte er um sich. Tatsächlich, der Herr wohnt hier und ich habe es nicht gewusst, rief er. Wie furchterregend ist dieser Ort? Hier ist die Wohnstätte Gottes und das Tor zum Himmel. Am nächsten Morgen stand er früh auf. Er nahm den Stein, auf den er seinen Kopf gelegt hatte, stellte ihn als Gedenkstein auf und goß Öl darüber, um ihn Gott zu weihen. Er nannte den Ort Betel, das heißt Haus Gottes. Vorher hieß er Lus. Dann legte Jakob ein Gelübte ab. Wenn der Herr mir beisteht und mich auf dieser Reise beschützt, wenn er mir genug Nahrung und Kleidung gibt und mich wieder heil zu meiner Familie zurückbringt, dann soll er mein Gott sein. Hier an diesem Ort soll er verehrt und angebetet werden bei dem Stein, den ich als Erinnerung an seine Zusage aufgestellt habe. Und von allem, was Gott mir schenkt, will ich ihm den zehnten Teil zurückgeben.
Weitere Referenzen
- → Johannes 1:51
- → Johannes 14:6
Praktische Anwendung (3)
- 1 Gott weiß, wer ich bin: Gott wusste um Jakob und er weiß um dich. Ich kann mich vor ihm nicht verstecken. Gerade mir will er sich zeigen und begegnen.
- 2 Gott begegnet mir oft in der Stille: Wenn ich zur Ruhe komme, dann kann er mein Herz erreichen. Jeden Morgen die Zeit der Stille genießen, wo Gott zu mir spricht.
- 3 Achte die Orte deiner Gottesbegegnung: Sie sind wie Bethel - Momente und Ereignisse, die uns an Gottes Begegnung erinnern. Vergiss diese Jesus-Momente nicht und erinnere dich zurück an sie.