Gemeinde Gottes in Pforzheim
“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.
Aufnahme vom 12. April 2026
Predigt Livestream von Gemeinde Gottes in Pforzheim
Sonntag, 12. April 2026 1. Korinther 12,12-27 Kernaussage Die Gemeinde ist der Leib Christi, in dem jedes Glied eine von Gott bestimmte Funktion hat. Christus ist das Haupt, und alle Gläubigen sind durch den Heiligen Geist zu einem Leib getauft worden. Die Einheit des Leibes erfordert, dass jedes Glied seinen Platz kennt, seine Gaben zum Nutzen aller einsetzt und in Liebe miteinander verbunden bleibt.
Dies ist ein Gottesdienst der Gemeinde Gottes in Pforzheim. Der Gottesdienst beginnt mit mehreren Lobpreisliedern, die die himmlische Stadt Zion, das Kreuz Christi und die Nachfolge Jesu besingen. Nach den Bekanntmachungen und einem weiteren Lied vom Chor folgt die Hauptpredigt von Bruder Valentin Stemm zum Thema "Gemeinde als Sinnbild des Körpers Jesu Christi". Er erläutert ausführlich den Text aus 1. Korinther 12, wo Apostel Paulus die Gemeinde mit einem menschlichen Körper vergleicht - viele Glieder bilden einen Leib mit Christus als Haupt. Die Predigt betont die Einheit der Gemeinde, die Vielfalt der geistlichen Gaben, die gegenseitige Abhängigkeit aller Glieder und die zentrale Rolle der Liebe. Nach der Predigt werden die Kinder zur Sonntagsschule entlassen, und der Gottesdienst wird mit Gebeten und einem Schlusslied beendet. Weiterlesen
Livestream von Gemeinde Gottes in Pforzheim
Die Gemeinde ist der Leib Christi, in dem jedes Glied eine von Gott bestimmte Funktion hat. Christus ist das Haupt, und alle Gläubigen sind durch den Heiligen Geist zu einem Leib getauft worden. Die Einheit des Leibes erfordert, dass jedes Glied seinen Platz kennt, seine Gaben zum Nutzen aller einsetzt und in Liebe miteinander verbunden bleibt.
Hauptthemen (7)
1. Christus als Haupt der Gemeinde
- • Jesus Christus ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde
- • Alle Entscheidungen und Aufgaben müssen unter der Prämisse getroffen werden, was Christus möchte
- • Der Körper ohne Kopf macht keinen Sinn - ebenso die Gemeinde ohne Christus
- • Alle Befehle gehen vom Gehirn aus, geistlich gesehen von Christus
2. Einheit durch den Heiligen Geist
- • Alle Gläubigen sind durch einen Geist zu einem Leib getauft
- • Die Einheit ist nicht menschengemacht, sondern geistgewirkt
- • Die Einheit hat Christus selbst geschaffen
- • Völlig unabhängig von Nationalität oder sozialem Status sind alle eins in Christus
3. Vielfalt der Glieder und Gaben
- • Der Leib besteht nicht aus einem Glied, sondern aus vielen
- • Jedes Glied hat eine eigene Persönlichkeit und bleibt ein Individuum
- • Gott hat jedes Glied an seinen bestimmten Platz gesetzt
- • Gott gibt jedem Glied die nötigen Gaben für seinen Dienst
- • Nicht alle haben die gleichen Gaben - es gibt Vielfalt, nicht Gleichförmigkeit
4. Die Unverzichtbarkeit jedes Gliedes
- • Kein Glied darf sich minderwertig fühlen
- • Kein Glied kann zum anderen sagen 'ich brauche dich nicht'
- • Die scheinbar schwächeren Glieder sind besonders notwendig
- • Glieder im Verborgenen verdienen besondere Ehre
- • Jedes Glied ist absolut unverzichtbar für den ganzen Körper
5. Gegenseitige Fürsorge und Einheit
- • Wenn ein Glied leidet, leiden alle mit
- • Wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle mit
- • Es darf keine Spaltung im Leib geben
- • Die Glieder sollen füreinander sorgen
- • Einander in Liebe ertragen und die Einigkeit des Geistes bewahren
6. Gaben zum gemeinsamen Nutzen
- • Gaben sind nicht für den persönlichen Gebrauch, sondern zum Nutzen der ganzen Gemeinde
- • Mit den Gaben sind immer auch Dienste verbunden
- • Niemand soll nur Besucher sein, sondern jeder hat einen Dienst
- • Gott kann im Verlauf des Lebens neue Gaben und Aufgaben geben
- • Gott arbeitet oft auf Grundlage der natürlichen Begabung
7. Die Liebe als höchste Gabe
- • Die Liebe ist der weit köstlichere Weg
- • Ohne Liebe ist jeder Dienst wertlos
- • Nach der Liebe soll gestrebt werden
- • Jeder Dienst muss aus dem Motiv der aufrichtigen Liebe geschehen
- • Die Liebe ist größer als alle anderen Gaben
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Denn genauso wie der Leib, einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder aber eines Leibes, obwohl es viele sind, doch ein Leib sind, so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Knechte oder Freie und sind alle in einem Geist gedränkt. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele... Ihr aber seid der Leib Christi und Glieder jeder nach seinem Teil.
Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn der Gemeinde zum Haupt alles gegeben die sein Leib ist die Fülle dessen der alles in allen erfüllt.
Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen den Vorrang hat.
Nun freue ich mich in mein Leiden für euch und ergänze in meinem Leib, was noch fehlt an den Leiden Christi für seinen Leib, der die Gemeinde ist.
Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, und sind alle in einem Geist gedränkt.
Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.
Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruchssinn?
Nun aber hat Gott die Glieder gesetzt, jedes von ihnen am Leib, wie er es gewollt hat.
Wenn aber alle ein Glied wären, wo bliebe der Leib? Nun aber sind es viele Glieder aber der Leib ist einer.
Gott hat in der Gemeinde allen eine bestimmte Aufgabe zugewiesen. An erster Stelle sind die Apostel zu nennen, an zweiter die Propheten, an Dritter die Lehrer... Sind etwa alle Apostel? Sind alle Propheten? Sind alle Lehrer?
Es gibt viele verschiedene Gaben, aber es ist ein und derselbe Geist, der sie uns zuteilt. Es gibt viele verschiedene Dienste, aber es ist ein und derselbe Herr, der uns damit beauftragt... Bei jedem zeigt sich das Wirken des Geistes auf eine andere Weise. Aber immer geht es um den Nutzen der ganzen Gemeinde.
Wenn aber der Fuß sagte, weil ich keine Hand bin, darum gehöre ich auch nicht zum Leib, sollte er deshalb nicht zum Leib gehören? Und wenn das Ohr sagte, weil ich kein Auge bin, darum gehöre ich nicht zum Leib, sollte es deshalb nicht zum Leib gehören?
Das Auge kann nicht zur Hand sagen, ich brauche dich nicht. Und der Kopf kann nicht zum Fuß sagen ich brauche dich nicht.
Es darf nämlich im Körper nicht zu einer Spaltung kommen. Vielmehr soll es das gemeinsame Anliegen aller Teile sein, füreinander zu sorgen. Wenn ein Teil des Körpers leidet, leiden alle anderen mit. Und wenn ein Teil geehrt wird, ist das auch für alle anderen ein Anlass zur Freude.
Ich ermahne euch aber, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle einerlei Rede führt und keine Spaltungen unter euch zulasst, sondern dass ihr zusammenhaltet in derselben Gesinnung und in derselben Meinung.
So ermahne ich euch nun, Ich, der Gefangene im Herrn, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid. Mit aller Demut und Sanftmut, mit Geduld. Und ertragt einer den anderen in Liebe. Und seid bemüht, die Einigkeit des Geistes zu erhalten durch das Band des Friedens.
Strebt aber nach der Liebe.
Weitere Referenzen
- → 1. Korinther 11,19
- → 1. Korinther 12,31
- → 1. Korinther 13
Praktische Anwendung (7)
- 1 Erkenne deine von Gott gegebene Gabe: Jeder Gläubige soll herausfinden, welche Gabe Gott ihm gegeben hat. Dies erfordert Gebet, Selbstreflexion und auch die Rückmeldung anderer Geschwister, die möglicherweise Gaben in uns erkennen, die uns selbst noch nicht bewusst sind.
- 2 Übernimm einen aktiven Dienst in der Gemeinde: Es ist nicht Gottes Wille, dass Gläubige nur als Besucher zu Gottesdiensten kommen. Jedes Glied hat eine Funktion und soll seine Gaben zum Nutzen der ganzen Gemeinde einsetzen, sei es sichtbar oder im Verborgenen.
- 3 Stelle deinen Willen unter Christi Willen: Vor jeder Entscheidung in der Gemeinde soll gefragt werden: Was möchte Christus? Dies erfordert Gebet, das Studium von Gottes Wort und Geduld, um auf Gottes Antwort zu warten, bevor man handelt.
- 4 Bewahre die Einheit des Leibes: Sei bemüht, die Einigkeit des Geistes zu bewahren. Ertrage andere in Liebe, vermeide Spaltungen und sorge dafüreinander. Wenn ein Glied leidet, leide mit; wenn ein Glied geehrt wird, freue dich mit.
- 5 Strebe nach der Liebe: Die Liebe ist die höchste Gabe. Jeder Dienst muss aus dem Motiv der aufrichtigen Liebe geschehen, sonst ist er wertlos. Bete um die Gabe der Liebe und übe sie im täglichen Umgang mit den Geschwistern.
- 6 Achte besonders die verborgenen Dienste: Gib denjenigen, die im Verborgenen dienen (wie Beter, Helfer im Hintergrund), besondere Ehre und Anerkennung. Sie sind genauso wichtig wie die sichtbaren Dienste und verdienen Wertschätzung.
- 7 Vermeide Minderwertigkeitsgefühle und Überheblichkeit: Fühle dich nicht minderwertig, wenn andere sichtbarere Gaben haben, und erhebe dich nicht über andere. Jedes Glied ist unverzichtbar und von Gott an seinen Platz gesetzt worden.