Gemeinde Gottes in Pforzheim
“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.
Aufnahme vom 3. April 2026
Predigt 2026.04.03 - 18:30 Uhr - Karfreitag Livestream
Freitag, 3. April 2026 Matthäus 26,47-56 Kernaussage Jesus Christus ging als der einsame König einen Weg völliger Verlassenheit - verlassen von seinen Jüngern, verspottet von Menschen, und doch blieb er treu dem Willen des Vaters. Diese Lektion lehrt uns, dass wahre Nachfolge bedeutet, bereit zu sein, Jesus auch dann zu dienen, wenn alle Menschen uns verlassen, denn unsere Hoffnung und Hilfe soll allein auf den Herrn gesetzt sein.
Dieser Karfreitags-Gottesdienst konzentriert sich auf das Leiden und Sterben Jesu Christi. Der Gottesdienst beginnt mit mehreren Lobpreis- und Anbetungsliedern, die Gottes Treue, Jesu grenzenlose Liebe und die freie Gnade betonen. Nach den einleitenden Liedern folgt die Hauptpredigt von Bruder Stieben zum Thema "Der einsame König", in der er auf Jesu Einsamkeit in seiner schwersten Stunde eingeht. Die Predigt betont, dass Jesus von allen Menschen verlassen wurde - seine Jünger schliefen im Garten Gethsemane, flohen bei seiner Gefangennahme, und Petrus verleugnete ihn dreimal. Trotz dieser völligen Verlassenheit blieb Jesus seinem Auftrag treu und ging den Weg zum Kreuz. Die Botschaft fordert die Zuhörer auf, persönlich die Entscheidung zur Nachfolge zu treffen und bereit zu sein, Jesus auch dann zu folgen, wenn man ganz alleine steht. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Liedern, die das Kreuzesopfer Jesu und seine Liebe verherrlichen. Weiterlesen
2026.04.03 - 18:30 Uhr - Karfreitag Livestream
Jesus Christus ging als der einsame König einen Weg völliger Verlassenheit - verlassen von seinen Jüngern, verspottet von Menschen, und doch blieb er treu dem Willen des Vaters. Diese Lektion lehrt uns, dass wahre Nachfolge bedeutet, bereit zu sein, Jesus auch dann zu dienen, wenn alle Menschen uns verlassen, denn unsere Hoffnung und Hilfe soll allein auf den Herrn gesetzt sein.
Hauptthemen (4)
1. Jesus als der einsame König
- • Jesus wurde von Menschenmassen umgeben, erlebte aber tiefe innere Einsamkeit
- • Nach seiner Predigt in Kapernaum verließen ihn viele Jünger
- • Jesus fragte die Zwölf: 'Wollt ihr auch weggehen?'
- • Trotz seiner Macht rief Jesus keine himmlische Hilfe, um seinem Auftrag treu zu bleiben
2. Das Versagen der Jünger in der schwersten Stunde
- • Die Jünger schliefen im Garten Gethsemane, während Jesus im Gebetskampf rang
- • Jesus bat sie: 'Konntet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?'
- • Bei der Gefangennahme flohen alle Jünger
- • Petrus verleugnete Jesus dreimal
- • Jesus stand ganz alleine vor Pilatus ohne Unterstützung seiner Nachfolger
3. Spott und Verachtung durch die Soldaten
- • Die Soldaten verspotteten Jesus als König ohne Reich und Gefolge
- • Sie setzten ihm eine Dornenkrone auf und schlugen ihn ins Gesicht
- • Sie sagten höhnisch: 'Sei gegrüßt, König der Juden!'
- • Die Widersprüchlichkeit: Ein König, der hingerichtet werden soll
4. Die persönliche Lektion für unsere Nachfolge
- • Jeder muss die Entscheidung zur Nachfolge ganz alleine treffen
- • Die Bekehrung ist eine persönliche Entscheidung, die keiner für uns treffen kann
- • Wir müssen uns alleine taufen lassen und persönlich Zeit mit Jesus verbringen
- • Jeder wird sich einmal ganz alleine vor Gott verantworten müssen
- • Wir sollen unsere Hoffnung allein auf den Herrn setzen, nicht auf Menschen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, der Zwölfeiner, und mit ihm eine große Schar mit Schwertern und mit Stangen von den hohen Priestern und Ältesten des Volkes... Da verließen ihn alle Jünger und flohen.
Und siehe, eine Stimme vom Himmel herabsprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
Und die Apostel trafen sich bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Und er sprach zu ihnen: Kommt nur ihr allein abseits an einen einsamen Ort und ruht ein wenig aus.
Viele seiner Jünger nun, die das hörten, sagten: Das ist eine harte Rede. Wer kann sie hören?... Von da an zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm. Deshalb sprach Jesus zu den Zwölf: Wollt ihr auch weggehen?
Da kam Jesus mit ihnen an einen Ort, der hieß Gethsemane und sprach zu den Jüngern: Setzt euch hier, während ich dorthin gehe und bete... Meine Seele ist betrübt bis an den Tod. Bleibt hier und wacht mit mir... Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Konntet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?
Da verließen ihn alle und flohen.
Da verließen ihn alle Jünger und flohen.
Da ging Pilatus wieder ins Richthaus hinein, rief Jesus und fragte ihn: Bist du der König der Juden?... Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt... Du sagst es, ich bin ein König.
Darauf nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln. Und die Soldaten flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie ihm auf den Kopf, legten ihm ein Purpurgewand an und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie schlugen ihn ins Gesicht.
So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und Fleisch für seinen Arm hält und mit seinem Herzen vom Herrn abweicht.
Du weißt, dass sich alle, die in Asien sind, von mir abgewandt haben. Unter ihnen sind Phygelus und Hermogenes.
Bei meiner ersten Verteidigung stand mir niemand bei, sondern sie verließen mich alle. Es sei ihnen nicht angerechnet, aber der Herr stand mir bei und stärkte mich.
Weitere Referenzen
- → Markus 1 (Jesu öffentlicher Dienst)
- → Matthäus 26 (Garten Gethsemane und Verrat)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Treffe persönliche Entscheidungen für Jesus: Die Nachfolge ist eine persönliche Entscheidung, die jeder alleine treffen muss. Niemand kann sich für dich bekehren, niemand kann sich für dich taufen lassen - du musst selbst entscheiden, Jesus nachzufolgen.
- 2 Sei bereit, auch alleine Jesus zu dienen: Prüfe dich selbst: Würdest du dem Herrn Jesus weiter dienen, wenn dich alle Menschen verlassen würden? Wahre Nachfolge bedeutet, bereit zu sein, ganz alleine für Jesus einzustehen.
- 3 Setze dein Vertrauen allein auf Gott, nicht auf Menschen: Verlasse dich nie auf Menschen, sondern setze deine Hoffnung und Hilfe allein auf den Herrn. Es gibt keine ausweglose Situation, weil der Herr immer bei uns sein möchte.
- 4 Pflege die persönliche Gemeinschaft mit Jesus: Nimm dir Zeit für das persönliche Gebet und Bibelstudium. Die Zeit allein mit Jesus im Kämmerlein ist entscheidend für ein starkes geistliches Leben.
- 5 Richte dein Leben nach Gottes Willen aus: Unabhängig davon, wie Menschen Situationen beurteilen, kommt es darauf an, dass wir persönlich unser Leben nach dem Willen unseres Herrn ausrichten und ihm treu bleiben bis zum Ende.