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ICF München

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Täglicher Impuls
Dienstag

Fasten zeigt, was dir wichtig ist

Jesus geht davon aus: 'Wenn ihr fastet' - nicht falls, sondern wenn. Fasten war für die ersten Christen normal, oft mittwochs und freitags. Warum? Weil Fasten der schnellste Weg ist herauszufinden, was dir wirklich wichtig ist - indem du es weglässt. 'Ich habe kein Alkoholproblem' - dann lass ihn vier Wochen weg. 'Shopping ist keine Sucht' - dann verzichte einen Monat darauf. 'Social Media beeinflusst mich nicht' - probier es aus. Im Weglassen merkst du, was in deinem Herzen wirklich regiert. Was sind deine verborgenen Götzen? Fasten schafft Raum. Raum, den du mit Gebet füllen kannst. Die ersten Christen fasteten nicht aus Gesundheitsgründen, sondern um Raum für Gottes Gegenwart zu schaffen. Gott will dich nicht anklagen, sondern in Freiheit führen. Er zeigt dir durch Fasten, wovon dein Herz abhängig ist - damit du frei werden kannst.

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Jesus geht davon aus: 'Wenn ihr fastet' - nicht falls, sondern wenn. Fasten war für die ersten Christen normal, oft mittwochs und freitags. Warum? Weil Fasten der schnellste Weg ist herauszufinden, was dir wirklich wichtig ist - indem du es weglässt. 'Ich habe kein Alkoholproblem' - dann lass ihn vier Wochen weg. 'Shopping ist keine Sucht' - dann verzichte einen Monat darauf. 'Social Media beeinflusst mich nicht' - probier es aus. Im Weglassen merkst du, was in deinem Herzen wirklich regiert. Was sind deine verborgenen Götzen? Fasten schafft Raum. Raum, den du mit Gebet füllen kannst. Die ersten Christen fasteten nicht aus Gesundheitsgründen, sondern um Raum für Gottes Gegenwart zu schaffen. Gott will dich nicht anklagen, sondern in Freiheit führen. Er zeigt dir durch Fasten, wovon dein Herz abhängig ist - damit du frei werden kannst.

Matthäus 6,16-18
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, welchen Bereich du fasten sollst, um mehr Raum für ihn zu schaffen.

Herausforderung

Von welcher Sache fällt es dir am schwersten, für eine Zeit zu verzichten - und was sagt das über dein Herz aus?

Aufnahme vom 29. März 2026

Predigt

Wie schaffe ich Raum für Gottes Gegenwart in meinem Alltag | Tobias Teichen

Sonntag, 29. März 2026
Matthäus 6
Kernaussage

Gott möchte durch Beten, Fasten und Geben unsere Herzenskammer erreichen und verändern. Was im Verborgenen unseres Herzens ist - unsere innersten Motive, womit wir uns füllen und wem wir wirklich dienen - bestimmt unser ganzes Leben. Gott lädt uns zu einem Herrschaftswechsel ein, bei dem wir alle Lebensbereiche, einschließlich unserer Finanzen, unter seine Herrschaft stellen und dadurch echte Freiheit und Erfüllung erfahren.

Diese Predigt von Tobias Teichen behandelt das Thema „Wie schaffe ich Raum für Gottes Gegenwart in meinem Alltag
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Diese Predigt von Tobias Teichen behandelt das Thema „Wie schaffe ich Raum für Gottes Gegenwart in meinem Alltag

Hauptthemen (5)

1. Die Kammer des Herzens

  • Das 'Kämmerlein' in Matthäus 6 ist nicht nur ein physischer Raum, sondern symbolisiert unser Herz
  • Was wir tun, wenn wir alleine sind, zeigt, was uns wirklich wichtig ist und wo unser Herz steht
  • Das Herz ist im biblisch-jüdischen Denken das Zentrum von Willen, Denken und moralischen Entscheidungen
  • Unser physisches Herz mit Vorhöfen und Kammern spiegelt unser geistliches Herz wider
  • Der Tempel hatte ebenfalls Vorhöfe und Kammern - wir sind Tempel des Heiligen Geistes

2. Beten, Fasten und Geben gehören zusammen

  • Jesus spricht in der Bergpredigt über alle drei Bereiche am Stück - sie sind untrennbar verbunden
  • Jesus sagt 'wenn ihr betet, wenn ihr fastet, wenn ihr gebt' - nicht 'falls' - es ist normaler Lebensstil
  • Die ersten Christen fasteten mittwochs und freitags und spendeten das Eingesparte
  • Im Verborgenen zeigt sich, was wir wirklich glauben
  • Durch Fasten erkennen wir schnell, was uns wirklich wichtig ist und wovon wir abhängig sind

3. Geben und der Herrschaftswechsel

  • Unser Umgang mit Besitz zeigt, wem unser innerer Mensch gehört
  • Wo unser Schatz ist, da ist auch unser Herz
  • Gott lädt uns ein, alles unter seine Herrschaft zu stellen - einen Herrschaftswechsel zu vollziehen
  • Der Zehnte (10%) ist das Fundament, nicht das Ziel - Gott möchte darüber hinaus wirken
  • Wenn wir Gott vertrauen und geben, öffnet er die Schleusen des Himmels
  • Besitz ist nicht das Problem - die Frage ist, ob wir den Besitz haben oder der Besitz uns besitzt

4. Das gute und das böse Auge

  • Das böse Auge bedeutet eine Haltung von Geiz, Neid und Besitzfixierung
  • Das gute Auge steht für Großzügigkeit, Freude am Geben und Freigebigkeit
  • Jesus kritisiert nicht Reichtum, sondern Habgier und Vertrauen auf Besitz statt auf Gott
  • Materielle Dinge können das gottförmige Loch in unserem Herzen nie füllen
  • Gott möchte uns ganzheitlich versorgen - nicht nur finanziell, sondern mit wahren Gütern

5. Die All-in Academy als Reach-Projekt

  • Eine 10-monatige Vollzeit-Jüngerschaftsschule für Menschen von 17 bis Mitte 60
  • Ausbildung im fünffältigen Dienst: prophetisch, apostolisch, evangelistisch, hirtlich, Lehre
  • Ziel ist es, Menschen auszurüsten für das Reich Gottes
  • Die Reach-Kollekte soll helfen, dieses Angebot mit mehr Manpower auszubauen
  • Ein Ort, wo Menschen ihre Berufung klären und ausgerüstet werden können

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 6

Wenn ihr gebt im Verborgenen, wird der Vater, der ins Verborgene sieht, euch öffentlich vergelten. Wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und der Vater, der im Verborgenen sieht, wird dich öffentlich belohnen. Wenn du fastest im Verborgenen, wird Gott, der es im Verborgenen sieht, dich öffentlich dafür belohnen.

Matthäus 6,19-21

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen, wo Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

Matthäus 6,22-24

Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen oder den anderen lieben. Ihr könnt nicht Gott und dem Mammon dienen.

3. Mose 18

Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte, denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben.

Galater 5

Die Früchte des Geistes: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Nachsicht, Selbstbeherrschung.

Hesekiel 36,26

Du schenkst uns ein neues Herz und schreibst deine Gebote in unser Herz.

Lukas 6,45

Denn wovon das Herz voll ist, davon sprudelt der Mund über.

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Prüfe deine Herzenskammer: Überlege, was du tust, wenn du alleine bist. Was konsumierst du? Womit füllst du dich? Das zeigt, was dir wirklich wichtig ist und wo dein Herz steht.
  • 2 Nutze Fasten als Diagnosewerkzeug: Verzichte bewusst auf Dinge (Medien, Shopping, Essen, Alkohol, Kaffee) für einen längeren Zeitraum. Im Weglassen erkennst du, was dich wirklich beherrscht und wovon du abhängig bist.
  • 3 Verbinde Fasten mit Gebet und Geben: Fülle den Raum, den du durch Fasten schaffst, mit Gebet. Investiere das, was du durch Verzicht einsparst (z.B. kein Kaffee, kein Shoppen) in Gottes Reich.
  • 4 Vollziehe den Herrschaftswechsel: Triff die Grundsatzentscheidung, dass alles Gott gehört - dein Leben, deine Zeit, deine Ressourcen. Positioniere dich bewusst unter Gottes Herrschaft.
  • 5 Probiere das Prinzip des Zehnten aus: Erwäge die '10 für 3' Kampagne: Gib drei Monate lang 10% von allem, was du hast, in die Kirche und erlebe, was Gott in deinem Herzen und Leben verändert.
  • 6 Mache Budgets und werde dir deiner Ausgaben bewusst: Verschaffe dir einen Überblick, wohin dein Geld fließt. Erkenne deine Fixkosten und wo du möglicherweise in Konsum nach Erfüllung suchst.
  • 7 Stelle dir die Beerdigungsfrage: Überlege, was du möchtest, dass Menschen auf deiner Beerdigung über dich sagen. Welchen Lebensstil musst du heute leben, um dorthin zu kommen? Lass diese Vision deine Entscheidungen prägen.