St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Täglicher Impuls Dienstag Keine Verschwendung
Die Jünger fahren Maria heftig an: Wasserverschwendung! Man hätte das Geld den Armen geben können! Doch Jesus stellt sich schützend vor sie: 'Was betrübt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.'
Wie oft urteilen wir vorschnell über die Nachfolge anderer? Wie oft machen wir uns gegenseitig das Leben in der Gemeinde schwer durch Kritik und Zurechtweisung? Jesus fragt uns: 'Warum tut ihr das?'
Was wir für den Herrn tun, aus Liebe zu ihm, ist niemals Verschwendung – auch wenn es uns noch so klein oder unbedeutend vorkommt. Auch wenn andere es nicht verstehen. Jesus sieht den Wert unseres Dienstes. Er erkennt die Liebe dahinter. Fürsorge für die Armen ist wichtig, aber Jesus selbst möchte die Priorität in unserem Leben haben.
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Die Jünger fahren Maria heftig an: Wasserverschwendung! Man hätte das Geld den Armen geben können! Doch Jesus stellt sich schützend vor sie: 'Was betrübt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.' Wie oft urteilen wir vorschnell über die Nachfolge anderer? Wie oft machen wir uns gegenseitig das Leben in der Gemeinde schwer durch Kritik und Zurechtweisung? Jesus fragt uns: 'Warum tut ihr das?' Was wir für den Herrn tun, aus Liebe zu ihm, ist niemals Verschwendung – auch wenn es uns noch so klein oder unbedeutend vorkommt. Auch wenn andere es nicht verstehen. Jesus sieht den Wert unseres Dienstes. Er erkennt die Liebe dahinter. Fürsorge für die Armen ist wichtig, aber Jesus selbst möchte die Priorität in unserem Leben haben.
Die Jünger fahren Maria heftig an: Wasserverschwendung! Man hätte das Geld den Armen geben können! Doch Jesus stellt sich schützend vor sie: 'Was betrübt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.' Wie oft urteilen wir vorschnell über die Nachfolge anderer? Wie oft machen wir uns gegenseitig das Leben in der Gemeinde schwer durch Kritik und Zurechtweisung? Jesus fragt uns: 'Warum tut ihr das?' Was wir für den Herrn tun, aus Liebe zu ihm, ist niemals Verschwendung – auch wenn es uns noch so klein oder unbedeutend vorkommt. Auch wenn andere es nicht verstehen. Jesus sieht den Wert unseres Dienstes. Er erkennt die Liebe dahinter. Fürsorge für die Armen ist wichtig, aber Jesus selbst möchte die Priorität in unserem Leben haben.
Bitte Gott um Gnade, andere nicht vorschnell zu beurteilen, sondern ihre Hingabe an Jesus wertzuschätzen.
Wo neigst du dazu, den Dienst anderer zu kritisieren statt zu ermutigen? Wie kannst du heute jemandem zeigen, dass sein Dienst wertvoll ist?
Aufnahme vom 25. März 2026
Predigt Bibelstunde am 25.03.2026
Mittwoch, 25. März 2026 Psalm 16,8-10 Kernaussage Der Tod ist eine furchtbare Realität durch die Sünde, aber Christen dürfen sich freuen, denn Jesus Christus hat den Tod besiegt. Durch seine Auferstehung haben wir die Gewissheit des ewigen Lebens und brauchen den Tod nicht zu fürchten, sondern können ihm fröhlich entgegengehen.
Diese Bibelstunde behandelt das Thema Tod als zweiten Teil einer dreiteiligen Reihe über Sünde, Tod und Blut zur Vorbereitung auf Karfreitag. Pastor Olaf Latzel untersucht umfassend die biblische Lehre über den Tod, verschiedene Todesarten und die christliche Hoffnung der Auferstehung. Er betont, dass Christen dem Tod fröhlich entgegengehen dürfen, weil Jesus Christus den Tod besiegt hat. Die Ausführungen umfassen theologische Betrachtungen zu den verschiedenen Arten des Todes (biologisch, geistlich, ewig), die Ursache des Todes in der Sünde, und die Bedeutung der Auferstehung. Latzel verwendet Texte aus dem Alten und Neuen Testament, darunter Psalm 16, verschiedene Paulusbriefe und die Geschichte des Propheten Elisa, um aufzuzeigen, dass der Tod für Gläubige nicht das Ende, sondern der Übergang ins himmlische Jerusalem ist. Er spricht auch über verschiedene "Todeserfahrungen" im Leben - körperliche, berufliche, soziale und lokale Verluste - und wie Jesus auch in diesen Momenten Kraft zum Aufstehen gibt. Weiterlesen
Bibelstunde am 25.03.2026
Der Tod ist eine furchtbare Realität durch die Sünde, aber Christen dürfen sich freuen, denn Jesus Christus hat den Tod besiegt. Durch seine Auferstehung haben wir die Gewissheit des ewigen Lebens und brauchen den Tod nicht zu fürchten, sondern können ihm fröhlich entgegengehen.
Hauptthemen (5)
1. Die Realität des Todes
- • Der Tod ist eine universelle Realität für alle Menschen
- • Es gibt drei Arten des Todes: biologischer Tod, geistlicher Tod und ewiger Tod
- • Statistisch gesehen haben Menschen unterschiedliche Lebenserwartungen, aber niemand hat Garantie darauf
- • Der Tod ist die einzige Sicherheit im Leben - unsicher ist nur die Stunde
2. Der Tod als Folge der Sünde
- • Der Tod ist der Lohn der Sünde
- • Durch Adam kam die Sünde und damit der Tod in die Welt
- • Wo Sünde geschieht, führt das immer zum Tod - nicht nur biologisch, sondern auch im zwischenmenschlichen Bereich
- • Ohne Vergebung durch das Blut Jesu bleibt der ewige Tod bestehen
3. Jesus Christus als Sieger über den Tod
- • Jesus hat dem Tod die Macht genommen durch sein Sterben und Auferstehen
- • Christus steht in der alleinigen Verfügungsgewalt über Leben und Tod
- • Der Tod wird am Ende der Zeiten in die Hölle geworfen und vernichtet
- • Im himmlischen Jerusalem wird es keinen Tod, kein Leid und keine Tränen mehr geben
4. Leben als Kette von Todeserfahrungen
- • Das Leben besteht aus verschiedenen Entgültigkeitserfahrungen vor dem biologischen Tod
- • Es gibt körperliche Todeserfahrungen (Alterung, Krankheit, Verlust der Kraft)
- • Es gibt berufliche Todeserfahrungen (Rente, Kündigung, Ende der Schulzeit)
- • Es gibt soziale Todeserfahrungen (Trennung, Scheidung, Tod von Angehörigen)
- • Es gibt lokale Todeserfahrungen (Verlust der Heimat, Auszug aus dem Haus)
5. Die christliche Haltung gegenüber dem Tod
- • Christen brauchen den Tod nicht zu fürchten, sondern dürfen sich darauf freuen
- • Wer zweimal geboren ist (biologisch und geistlich), muss nur einmal sterben
- • Der wiedergeborene Christ darf wissen: Sterben ist Gewinn
- • Die Augen müssen auf Jesus ausgerichtet sein in Treue und Nachfolge
- • Nachdenken über den Tod macht uns klug und befreit von weltlichen Ängsten
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ich habe den Herrn alle Zeit vor Augen. Steht er mir zu rechten, so wanke ich nicht. Darum freut sich mein Herz, und meine Seele ist fröhlich. Auch mein Leib wird sicher liegen. Denn du wirst mich nicht dem Totenreich überlassen und nicht zugeben, dass dein Getreuer die Verwesung sehe.
Alles Fleisch ist Gras und all seine Güte wie eine Blume auf dem Felde. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, denn des Herrn Odem bläst darein. Ja, Gras ist das Volk, das Gras verdorrt, die Blume verwelkt. Aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.
Der Sünde Sold ist der Tod. Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Wir haben nichts in diese Welt gebracht, darum werden wir auch nichts hinausbringen.
Fürchte dich nicht. Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot und siehe, ich bin lebendig, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und ich habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Christus hat dem Tod die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht, durch das Evangelium.
Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren. Und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren. Und sie wurden gerichtet an jeder nach seinen Werken. Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod, der feurige Pfuhl.
Siehe da die Hütte Gottes bei den Menschen. Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst Gott bei ihnen wird ihr Gott sein. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Und der Tod wird nicht mehr sein. Noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird nicht mehr sein. Denn das Erste ist vergangen.
Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse. Wenn du gehorchst den Geboten des Herrn, deines Gottes, die ich dir heute gebiete, dass du den Herrn, deinen Gott, liebst und wandelst in seinen Wegen und seine Gebote, Gesetze und Rechte hältst, so wirst du leben... Wendet sich aber dein Herz und du gehorchst nicht, sondern du lässt dich verführen, dass du andere Götter anbetest und ihnen dienst, verkünde ich heute, dass ihr umkommen werdet.
Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde und die Kraft der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus.
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit. Pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit...
Als aber Elisa gestorben war und man ihn begraben hatte, fielen streifende Rotten der Moabiter ins Land Jahr um Jahr. Und es begab sich, dass man einen Mann zu Grabe trug. Als aber einige Leute eine Streifschar sahen, warfen sie den Mann in Elisas Grab. Und als er die Gebeine Elisas berührte, wurde er lebendig und trat auf seine Füße.
Weitere Referenzen
- → Epheser 5
- → 2. Samuel 21
- → Genesis 6
- → Philipper 1
- → Psalm 139
- → Römer 16
- → Psalm 9,12
Praktische Anwendung (7)
- 1 Ausrichtung auf Jesus im täglichen Leben: Halte den Herrn alle Zeit vor Augen und lebe in treuer Nachfolge. Nur durch die Beziehung zu Jesus Christus verliert der Tod seinen Schrecken.
- 2 Über den eigenen Tod nachdenken: Setze dich bewusst mit deiner Sterblichkeit auseinander. Dies macht klug, befreit von weltlichen Sorgen und hilft, Prioritäten richtig zu setzen.
- 3 Die Ewigkeitsperspektive einnehmen: Richte dein Leben auf das himmlische Jerusalem aus, nicht auf irdischen Materialismus. Sammle Schätze im Himmel, nicht auf Erden.
- 4 Für kommende Generationen beten: Bete für deine Kinder, Enkelkinder und deren Nachkommen, dass sie zum Glauben finden. Dein Gebet wirkt über deinen Tod hinaus.
- 5 Das Evangelium weitergeben: Verkündige Menschen die Botschaft von Jesus Christus und stelle sie vor die Wahl zwischen Leben und Tod, zwischen himmlischem Jerusalem und Hölle.
- 6 Trost in Todeserfahrungen suchen: Bei körperlichen, beruflichen, sozialen oder lokalen Verlusterfahrungen im Leben hole Kraft vom auferstandenen Jesus, der hilft aufzustehen und weiterzumachen.
- 7 Sich der Auferstehungshoffnung bewusst sein: Verinnerliche die Gewissheit, dass Jesus den Tod besiegt hat und du durch ihn ewiges Leben hast. Dies nimmt die Angst vor dem Sterben.