Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)
Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.
Aufnahme vom 5. April 2026
Predigt Ostergottesdienst der EBG Gifhorn | 05.04.2026 um 11 Uhr
Sonntag, 5. April 2026 1. Petrus 1,3-5 Kernaussage Die Auferstehung Jesu Christi ist das fundamentale Fundament des christlichen Glaubens. Ohne die Auferstehung wäre der Glaube vergeblich, die Verkündigung kraftlos und wir wären noch in unseren Sünden. Weil Jesus aber wahrhaftig auferstanden ist, haben wir eine lebendige Hoffnung, sind gerechtfertigt und haben die Gewissheit des ewigen Lebens.
Der Ostergottesdienst der EBG Gifhorn feiert die Auferstehung Jesu Christi als zentrales Fundament des christlichen Glaubens. Die Predigt basiert auf 1. Petrus 1,3-5 und 1. Korinther 15 und betont die Barmherzigkeit Gottes, durch die Gläubige zu einer lebendigen Hoffnung wiedergeboren wurden. Der Gottesdienst beinhaltet gemeinsame Lobpreislieder, Chorgesang und Gebete, die Gottes Kraft und Treue preisen.
Die Hauptbotschaft untersucht die Frage "Was wäre, wenn?" und zeigt auf, welche verheerenden Konsequenzen es hätte, wenn Christus nicht auferstanden wäre: Die Verkündigung wäre vergeblich, der Glaube leer, Prediger wären Lügner, Gläubige wären noch in ihren Sünden, Verstorbene wären verloren, und Christen wären die elendesten Menschen. Doch weil Christus auferstanden ist, haben Gläubige Rechtfertigung, Vergebung, eine lebendige Hoffnung und die Gewissheit des ewigen Lebens. Die Auferstehung ist nicht nur ein Glaubensinhalt, sondern das Fundament des gesamten christlichen Glaubens. Weiterlesen
Ostergottesdienst der EBG Gifhorn | 05.04.2026 um 11 Uhr
Die Auferstehung Jesu Christi ist das fundamentale Fundament des christlichen Glaubens. Ohne die Auferstehung wäre der Glaube vergeblich, die Verkündigung kraftlos und wir wären noch in unseren Sünden. Weil Jesus aber wahrhaftig auferstanden ist, haben wir eine lebendige Hoffnung, sind gerechtfertigt und haben die Gewissheit des ewigen Lebens.
Hauptthemen (5)
1. Die lebendige Hoffnung durch die Auferstehung
- • Gott hat uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung
- • Diese Hoffnung gründet sich auf die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten
- • Wir haben ein unvergängliches, unbeflecktes und unverwelkliches Erbe
- • Wir werden durch Glauben in der Kraft Gottes bewahrt zur Rettung
2. Was wäre, wenn Christus nicht auferstanden wäre - die negativen Konsequenzen
- • Die Verkündigung wäre vergeblich, kraftlos und ohne Inhalt
- • Der Glaube wäre nichtig, leer und wirkungslos
- • Alle Prediger und Zeugen wären Lügner und falsche Zeugen Gottes
- • Wir wären noch in unseren Sünden, ohne Vergebung und Rechtfertigung
- • Alle in Christus Entschlafenen wären verloren
- • Christen wären die elendesten unter allen Menschen
3. Die positive Realität der Auferstehung
- • Unsere Verkündigung ist kraftvoll, weil sie sich auf Gottes feste Zusagen gründet
- • Unser Glaube ist inhaltsreich, wertvoll und wirksam
- • Wir sind Zeugen der Wahrheit und dürfen Gott vertrauen
- • Wir sind gerechtfertigt durch Jesu Tod und Auferstehung
- • Wir haben die Hoffnung auf eigene Auferstehung und ewiges Leben
- • Wir haben bereits jetzt Lebensfreude und Hoffnung über den Tod hinaus
4. Die Auferstehung als Beweis der Gottessohnschaft Jesu
- • Jesus wurde als Sohn Gottes erwiesen durch die Auferstehung
- • Die Auferstehung zeigt, dass das Werk am Kreuz vollbracht ist
- • Gott war mit dem Opfer seines Sohnes zufrieden
- • Die Auferstehung beweist die Vertrauenswürdigkeit Gottes und seiner Zusagen
5. Rechtfertigung durch die Auferstehung
- • Jesus wurde um unserer Rechtfertigung willen auferweckt
- • Durch die Auferstehung wird uns Jesu Gerechtigkeit zugerechnet
- • Ohne Auferstehung gäbe es keine Vergebung der Sünden
- • Die Auferstehung macht das Sühnopfer wirksam
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwältlichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch, die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, die bereitsteht, in der letzten Zeit offenbar zu werden.
Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht. Durch das auch ihr gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, dass ich euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet. Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag nach den Schriften.
Wenn aber Christus verkündigt wird, dass er aus den Toten auferstanden ist, wieso sagen dann etliche unter euch, es gebe keine Auferstehung der Toten? Wenn es wirklich keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferstanden. Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich und vergeblich auch euer Glaube. Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir von Gott bezeugt haben, dass er Christus auferweckt hat, während er ihn doch nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig. So seid ihr noch in euren Sünden. Dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren. Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die Elendsten unter allen Menschen.
Sondern auch um unser Willen, denen es angerechnet werden soll, wenn wir an den glauben, der unseren Herrn Jesus aus den Toten auferweckt hat. Ihn, der um unserer Übertretungen Willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung Willen auferweckt worden ist.
Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erscheint, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.
Weitere Referenzen
- → Jesaja 53,5-6
- → Jesaja 53,8
- → Psalm 16
- → Matthäus 16
- → Matthäus 17
- → Matthäus 20
- → Matthäus 26
- → Römer 1,4
- → Römer 8
- → Apostelgeschichte 23,6
- → Apostelgeschichte 24
- → Apostelgeschichte 26
- → 2. Korinther 4,18
- → 2. Korinther 5,21
- → Epheser 1,19-20
- → 1. Korinther 15,20
- → 1. Korinther 15,57
Praktische Anwendung (5)
- 1 Fest an der Auferstehungsbotschaft festhalten: Lasst uns heute und in Zukunft feststehen zu dieser Auferstehungsbotschaft. Wir dürfen Zeugen dieser Wahrheit sein und fest in dieser Überzeugung bleiben, dass Jesus Christus wahrhaftig auferstanden ist.
- 2 Bewusst den Gottesdienst erleben: Jeden Gottesdienst bewusst erleben - jedes Gebet mit 'Amen' sagen, jedes Lied bewusst mitsingen und die Botschaft aufmerksam hören. Dies hilft uns, die Realität der Auferstehung im Alltag zu verankern.
- 3 Die Hoffnung über dieses Leben hinaus im Blick behalten: Nicht nur auf das Sichtbare schauen, sondern auf das Unsichtbare, denn was sichtbar ist, ist zeitlich, was aber unsichtbar ist, ist ewig. Unser Bürgerrecht ist im Himmel, wir suchen, was droben ist.
- 4 Zeugnis von der Auferstehung ablegen: Die frohe Botschaft der Auferstehung weitertragen und in den Alltag mitnehmen. Anderen Menschen bezeugen, dass Jesus lebt und dass durch ihn Vergebung, Rechtfertigung und ewiges Leben möglich ist.
- 5 Auf der lebendigen Hoffnung aufbauen: Die Gewissheit der Rechtfertigung und des ewigen Lebens als Grundlage für Lebensfreude nutzen. Wir sind nicht die elendesten, sondern die glücklichsten Menschen, weil wir eine lebendige Hoffnung haben.