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Gemeinde Berg-Nordhorn

Lange Straße 60, 48531 Nordhorn

Der Berg ist eine bibeltreue evangelische Freikirche reformierten Bekenntnisses. Geprägt von Gottes Wort und Gnade.

Aufnahme vom 4. April 2026

Letzte Predigt

Das vierfache Wunder der Gnade | Lukas 23,33-43 | Paul Koch

Samstag, 4. April 2026
Lukas 23,33-43
Kernaussage

Die Predigt zeigt das Wunder der Gnade Gottes am Kreuz durch die Rettung des reuigen Verbrechers. Sie lehrt, dass niemand zu tief gefallen ist, um gerettet zu werden, wenn er seine Sünden bekennt, seine eigene Gerechtigkeit aufgibt und in demütiger Verzweiflung zu Jesus Christus als dem sündlosen König um Vergebung bittet. Heute ist der Tag der Entscheidung - nicht morgen.

Diese Predigt behandelt die Kreuzigung Jesu Christi und konzentriert sich auf die Geschichte des geretteten Verbrechers am Kreuz aus Lukas 23,33-43. Der Prediger erklärt das 'vierfache Wunder der Gnade': das Entsagen der eigenen Gerechtigkeit, das Erkennen der königlichen Gegenwart Jesu, das Erbitten des rettenden Gedenkens und das Empfangen der ewigen Gemeinschaft. Die zentrale Botschaft ist, dass das Kreuz nicht das Ende, sondern ein unverdienter Neuanfang durch Gottes Gnade ist. Der Prediger betont, dass der Verbrecher nichts vorzuweisen hatte - keine Frömmigkeit, keine guten Werke, nur Schuld. Doch durch den Heiligen Geist erkannte er seine Sündhaftigkeit, bekannte seine Schuld und wandte sich im einfachen Gebet 'Herr, gedenke meiner' an Jesus. Jesus antwortete mit der überreichen Verheißung: 'Heute wirst du mit mir im Paradies sein.' Die Predigt ruft dazu auf, nicht auf morgen zu warten, sondern heute Buße zu tun und sich der Gnade Gottes anzuvertrauen, denn niemand ist zu schlecht oder zu tief gefallen für Gottes rettende Gnade am Kreuz.
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Diese Predigt behandelt die Kreuzigung Jesu Christi und konzentriert sich auf die Geschichte des geretteten Verbrechers am Kreuz aus Lukas 23,33-43. Der Prediger erklärt das 'vierfache Wunder der Gnade': das Entsagen der eigenen Gerechtigkeit, das Erkennen der königlichen Gegenwart Jesu, das Erbitten des rettenden Gedenkens und das Empfangen der ewigen Gemeinschaft. Die zentrale Botschaft ist, dass das Kreuz nicht das Ende, sondern ein unverdienter Neuanfang durch Gottes Gnade ist. Der Prediger betont, dass der Verbrecher nichts vorzuweisen hatte - keine Frömmigkeit, keine guten Werke, nur Schuld. Doch durch den Heiligen Geist erkannte er seine Sündhaftigkeit, bekannte seine Schuld und wandte sich im einfachen Gebet 'Herr, gedenke meiner' an Jesus. Jesus antwortete mit der überreichen Verheißung: 'Heute wirst du mit mir im Paradies sein.' Die Predigt ruft dazu auf, nicht auf morgen zu warten, sondern heute Buße zu tun und sich der Gnade Gottes anzuvertrauen, denn niemand ist zu schlecht oder zu tief gefallen für Gottes rettende Gnade am Kreuz.

Hauptthemen (4)

1. Das Entsagen der eigenen Gerechtigkeit

  • Der Verbrecher hört auf, sich selbst zu rechtfertigen
  • Er erkennt seine Sünde als Rebellion gegen Gott an
  • Er bekennt: 'Wir empfangen, was unsere Taten wert sind'
  • Der Heilige Geist überführt ihn von Sünde und Gericht
  • Wahre Bekehrung beginnt, wenn man aufhört sich zu rechtfertigen
  • Man muss an sich selbst zerbrechen und bekennen: 'Ich habe nichts zu bringen'

2. Das Erkennen der königlichen Gegenwart

  • Der Verbrecher erkennt Jesus als sündlosen König
  • Er versteht, dass Jesus unschuldig stirbt für die Schuld anderer
  • Er begreift, dass Jesus wahrer Gott ist und nennt ihn 'Herr'
  • Er erkennt die königliche Herrschaft Jesu trotz äußerem Scheitern
  • Er versteht: 'Dieser König hat ein himmlisches Reich'
  • Die Gerechtigkeit Jesu (aktiver und passiver Gehorsam) wird uns angerechnet

3. Das Erbitten des rettenden Gedenkens

  • Das Gebet ist demütig: 'Herr, gedenke meiner'
  • Das Gebet ist persönlich: zwischen Jesus und mir
  • Das Gebet ist kurz: nur drei Worte im Griechischen
  • Das Gebet ist dringend: keine Zeit für 'vielleicht später'
  • Es ist totale Kapitulation ohne eigene Ansprüche
  • Wahrer Glaube bittet nur um einen Gedanken Gottes

4. Das Empfangen der ewigen Gemeinschaft

  • Jesus antwortet sofort ohne Zögern oder Bedingungen
  • 'Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein'
  • Die Antwort übertrifft die Bitte bei weitem
  • Gott kann unendlich mehr tun, als wir bitten oder verstehen
  • Niemand ist zu tief gefallen für Gottes Gnade
  • Die wirksame Gnade erreicht jeden, der sich demütigt

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Lukas 23,33-43

Und als sie an den Ort kamen, der Schädelstätte genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie verteilten aber seine Kleider unter sich und warfen Lose darüber. Und das Volk stand da und sah zu. Es höhnten aber auch die Obersten und sagten: Andere hat er gerettet, er rette sich selbst, wenn dieser der Christus ist, der Auserwählte Gottes. Aber auch die Soldaten verspotteten ihn, indem sie herzutraten, ihm Essig brachten und sagten: Wenn du der König der Juden bist, so rette dich selbst. Es war aber auch eine Aufschrift über ihm geschrieben, in griechischer und lateinischer und hebräischer Schrift: Dieser ist der König der Juden. Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn und sagte: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns. Der andere aber antwortete und wies ihn zurecht und sprach: Auch du fürchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist? Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind. Dieser aber hat nichts Ungeziemendes getan. Und er sprach zu Jesus: Gedenke meiner, Herr, wenn du in deinem Reich kommst. Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Jakobus 4,6

Gott widersteht den Hochmütigen. Den Demütigen aber gibt er Gnade.

Weitere Referenzen

  • 1. Mose 8
  • Psalm 8,5
  • Psalm 25,7
  • Epheser 3,20
  • Matthäus-Evangelium (Immanuel-Verheißung)

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Höre auf, dich selbst zu rechtfertigen: Erkenne deine Sünde als das an, was sie ist - Rebellion gegen Gott. Höre auf zu sagen 'Ich bin doch eigentlich ein anständiger Mensch' und bekenne stattdessen: 'Ich habe nichts zu bringen vor Gott.'
  • 2 Warte nicht auf morgen mit deiner Entscheidung: Du hast keine Garantie für den nächsten Atemzug. Wenn du das Evangelium heute verstanden hast, sprich das Gebet des Verbrechers noch heute: 'Herr, gedenke meiner, ich bin schuldig vor dir.'
  • 3 Demütige dich unter die Wahrheit Gottes: Wahre Rettung kommt nicht durch ein gnädiges 'Ja' zu Jesus, sondern durch Demütigung unter Gottes Wahrheit. Kapituliere vollständig ohne eigene Ansprüche oder Bedingungen vor dem Kreuz.
  • 4 Erkenne Jesus als den sündlosen König: Verstehe, dass nur Jesus die Macht hat zu retten, weil er sündlos lebte und stellvertretend für unsere Schuld starb. Seine Gerechtigkeit wird uns angerechnet, wenn wir glauben.