Gemeinde Berg-Nordhorn
Der Berg ist eine bibeltreue evangelische Freikirche reformierten Bekenntnisses. Geprägt von Gottes Wort und Gnade.
Täglicher Impuls Sonntag Flucht in die Gnade
Was kannst du tun, wenn du merkst, dass dein Weg Gott nicht gefällt? Wenn du seinen Zorn spürst? Es gibt nur eine Antwort: Um Gottes Zorn zu entgehen, musst du dich zu Gottes Gnade flüchten. Du musst dich dorthin flüchten, wo Gott diesen Zorn selbst getragen hat.
Wo findest du Rettung vor dem tosenden Waldbrand? Nur dort, wo der Wald schon gebrannt hat, wo das Feuer schon durch ist, wo das Gericht schon gewesen ist - am Kreuz.
Wenn du zu Christus gehörst, wirst du nie in die Tiefen des Totenreiches hinabsteigen. Du wirst zu Christus kommen, in den Himmel, und dich der Schar der Heiligen anschließen, die für immer singen: 'Du bist würdig, denn du bist geschlachtet worden und hast uns für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen.' Das ist deine Zukunft. Das ist deine Hoffnung. Das ist deine Rettung.
Weiterlesen
"
Was kannst du tun, wenn du merkst, dass dein Weg Gott nicht gefällt? Wenn du seinen Zorn spürst? Es gibt nur eine Antwort: Um Gottes Zorn zu entgehen, musst du dich zu Gottes Gnade flüchten. Du musst dich dorthin flüchten, wo Gott diesen Zorn selbst getragen hat. Wo findest du Rettung vor dem tosenden Waldbrand? Nur dort, wo der Wald schon gebrannt hat, wo das Feuer schon durch ist, wo das Gericht schon gewesen ist - am Kreuz. Wenn du zu Christus gehörst, wirst du nie in die Tiefen des Totenreiches hinabsteigen. Du wirst zu Christus kommen, in den Himmel, und dich der Schar der Heiligen anschließen, die für immer singen: 'Du bist würdig, denn du bist geschlachtet worden und hast uns für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen.' Das ist deine Zukunft. Das ist deine Hoffnung. Das ist deine Rettung.
Was kannst du tun, wenn du merkst, dass dein Weg Gott nicht gefällt? Wenn du seinen Zorn spürst? Es gibt nur eine Antwort: Um Gottes Zorn zu entgehen, musst du dich zu Gottes Gnade flüchten. Du musst dich dorthin flüchten, wo Gott diesen Zorn selbst getragen hat. Wo findest du Rettung vor dem tosenden Waldbrand? Nur dort, wo der Wald schon gebrannt hat, wo das Feuer schon durch ist, wo das Gericht schon gewesen ist - am Kreuz. Wenn du zu Christus gehörst, wirst du nie in die Tiefen des Totenreiches hinabsteigen. Du wirst zu Christus kommen, in den Himmel, und dich der Schar der Heiligen anschließen, die für immer singen: 'Du bist würdig, denn du bist geschlachtet worden und hast uns für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen.' Das ist deine Zukunft. Das ist deine Hoffnung. Das ist deine Rettung.
Danke Gott für die Gewissheit des ewigen Lebens durch Christus und bitte ihn, dich heute in seiner Gnade wandeln zu lassen.
Lebe ich in der Gewissheit, dass mich nichts von Christus trennen kann, oder zweifle ich an seiner Macht, mich festzuhalten?
Aufnahme vom 17. März 2026
Predigt Wie wir urteilen sollen | Mt 7,1-6 | Paul Koch
Dienstag, 17. März 2026 Matthäus 7,1-6 Kernaussage Jesus verbietet uns das Urteilen nicht, sondern lehrt uns, wie wir richtig urteilen sollen. Wir sollen Fehler anderer nicht verurteilen aus Überheblichkeit, sondern aus der Haltung eines Begnadigten heraus, der am Kreuz selbst Barmherzigkeit empfangen hat. Gleichzeitig sollen wir Fehler auch nicht ignorieren, sondern in Liebe und Demut ansprechen, um einander zu helfen.
In dieser Predigt über Matthäus 7,1-6 geht es um das rechte Urteilen über andere Menschen. Der Prediger zeigt auf, dass wir ständig urteilen und richten - über Weltgeschehen, Arbeitskollegen und unsere Mitmenschen. Jesus verbietet uns das Urteilen nicht grundsätzlich, sondern lehrt uns, wie wir richtig urteilen sollen. Die zentrale Botschaft ist, dass wir uns bewusst sein müssen, dass unsere eigenen Fehler und Sünden (der "Balken" im eigenen Auge) weitaus größer sind als die Fehler anderer (der "Splitter" im Auge des Bruders).
Die Predigt entwickelt drei Hauptpunkte: Erstens sollen wir uns nicht über die Fehler anderer erheben, sondern anderen so begegnen, wie Jesus Christus uns in seiner Barmherzigkeit begegnet ist. Zweitens sollen wir die Fehler anderer nicht übergehen - es ist eine Liebestat, Fehler zu benennen und zu helfen, sie loszuwerden. Drittens sollen wir uns nicht an den Fehlern anderer übernehmen - manchmal müssen wir erkennen, dass unsere Mühe vergeblich ist. Der Blick auf das Kreuz Jesu, wo er für unsere Schuld gestorben ist, ist die Grundlage für das rechte Urteilen in Liebe und Demut. Weiterlesen
Wie wir urteilen sollen | Mt 7,1-6 | Paul Koch
Jesus verbietet uns das Urteilen nicht, sondern lehrt uns, wie wir richtig urteilen sollen. Wir sollen Fehler anderer nicht verurteilen aus Überheblichkeit, sondern aus der Haltung eines Begnadigten heraus, der am Kreuz selbst Barmherzigkeit empfangen hat. Gleichzeitig sollen wir Fehler auch nicht ignorieren, sondern in Liebe und Demut ansprechen, um einander zu helfen.
Hauptthemen (3)
1. Überhebe dich nicht über die Fehler anderer
- • Beim Richten erheben wir uns über andere und kommen uns besser vor
- • Wir sehen schnell die Splitter bei anderen in Bereichen, wo wir selbst keine Schwächen haben
- • Wir übersehen dabei unsere eigenen vielen Splitter, die zusammen einen Balken ergeben
- • Jesus trägt unseren Balken am Kreuz - mit dieser Barmherzigkeit sollen wir andere begegnen
- • Wir sollen urteilen aus der Haltung eines Begnadigten, nicht aus Überheblichkeit
2. Übergehe nicht die Fehler anderer
- • Fehler zu benennen ist eine notwendige Liebestat, bevor sie Schaden anrichten
- • Jesus spricht explizit von Glaubensgeschwistern - wir sollen einander helfen
- • Fehler sollen als Fremdkörper gesehen werden, nicht als Identität der Person
- • Drei praktische Schritte: Beten (erst für sich selbst, dann für den anderen), Ansprechen (in Liebe und Demut), Helfen (praktisch und mit dem Evangelium)
- • Dies ist oft ein komplizierter und schmerzhafter Prozess, der Zeit, Kraft und Geduld erfordert
3. Übernimm dich nicht an den Fehlern anderer
- • Jeder hat nur ein begrenztes Maß an Zeit, Kraft und emotionaler Stabilität
- • Wenn jemand liebevolle Kritik dauerhaft zurückweist, kann die Mühe vergeblich sein
- • Das Heilige und die Perlen (das Evangelium) sollen nicht verschwendet werden
- • Es gibt unterschiedliche Verantwortungsebenen (Familie, Gemeindeleitung)
- • Dies ist eine Ausnahmeregelung, nicht die Grundhaltung
- • Die Liebe Christi drängt uns, in Menschen zu investieren, aber dieser Dienst ist zu kostbar, um ihn aufzuzwingen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welchem Urteil ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden. Und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. Was aber siehst du den Splitter, der in dem Auge deines Bruders ist, aber den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr. Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen, erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge herausziehen, und siehe, der Balken ist in deinem Auge. Du Heuchler, ziehst du erst den Balken aus deinem Auge heraus, und dann wirst du klar sehen. Um den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen. Gebt nicht das Heilige den Hunden, werft auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie diese nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.
Weitere Referenzen
- → Nathan und David (Lesung)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Bete zuerst für dich selbst: Bevor du jemanden auf Fehler ansprichst, bete erst für dich selbst. Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge heraus, erkenne deine Sünde und Schuld unter dem Kreuz Jesu. Erst dann wirst du klar sehen können, um anderen zu helfen.
- 2 Bete für den anderen: Nachdem du für dich selbst gebetet hast, bete für die andere Person. Bitte Gott, dass er ihr Herz öffnet, damit der Splitter entfernt werden kann und sie bereit ist, Korrektur anzunehmen.
- 3 Sprich Fehler in Liebe und Demut an: Drücke zuerst große Wertschätzung aus und zeige Liebe für die Person und ihre Gaben. Dann benenne vorsichtig und behutsam die Fehler oder Sünden, wie ein Arzt mit einer Pinzette einen Splitter entfernt.
- 4 Hilf praktisch und mit dem Evangelium: Frage in zeitlichen Abständen nach, wie es der Person geht. Hilf praktisch dort, wo die Person es zulässt, und erinnere sie daran, dass Jesus sie liebt - nicht erst, wenn der Splitter weg ist, sondern weil er bereits für sie gestorben ist.
- 5 Richte deinen Blick aufs Kreuz: Bei allem Urteilen und Helfen muss dein Blick ständig auf das Kreuz gerichtet sein, wo Jesus den Balken deiner Schuld getragen hat. Aus dieser Perspektive der empfangenen Barmherzigkeit heraus sollst du anderen begegnen.